Mein Lieblingsfahrrad wird schneller – mit dem Umbau zum Pedelc

Fahrradfahren ist nicht nur eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, es hält uns auch gesund und fit. Denn die gleichmäßige Bewegung stärken nicht nur das Herz-Kreislauf-, sondern auch das Immunsystem. Zudem ist es preiswert und schont die Umwelt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch immer mehr Deutsche auf das Fahrrad umsteigen und für den Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen das Rad nutzen. Doch je älter man wird, desto schwieriger kann das Radeln werden. Wer dennoch nicht auf sein Bike verzichten möchte, kann es nachrüsten.

Der Pedelec Umbausatz für das preiswerte Aufrüsten

Bei einem Pedelec handelt es sich um ein Fahrrad, welches zur Unterstützung der eigenen Muskelkraft mit einem Elektromotor und Antrieb versehen ist. Der Motor sollte maximal 250 Watt besitzen, um den strengen gesetzlichen Bestimmungen gerecht zu werden. Wem ein neues Pedelec zu teuer ist, kann mittels Umbausatz sein eigenes Fahrrad auch entsprechend aufrüsten. Der Motor sitzt dabei entweder mittig am Fahrrad im Tretlager oder aber in der Nabe des Vorder- beziehungsweise des Hinterrades. Der jeweilige Sitz des Motors kann die Fahreigenschaften beeinträchtigen. Daher ist es besonders wichtig, sich vorab genau zu überlegen, wo der Antrieb seines Rads letztendlich sitzen sollte.

Die Vor- und Nachteile der einzelnen Motortypen

Sitzt der Motor in der Nabe des Vorderrades, so lässt sich das traditionelle Fahrrad recht einfach zu einem Pedelec umbauen. Auch die Reparatur eines Reifens gestaltet sich sehr einfach, da das Vorderrad nur, wie üblich, aus- und eingehängt werden muss. Bei einem Hinterradmotor sieht die Sache schon anders aus, denn hier befindet sich die Gangschaltung sowie die Kette, die zu den Pedalen führt. Der Sitz des Motors entscheidet jedoch auch über das Fahrgefühl, denn die jeweiligen Eigenschaften können bei einem Vorder- beziehungsweise Hinterradantrieb unterschiedlich ausfallen. Viele Verwender haben das Gefühl, gezogen oder geschoben zu werden, je nachdem, wo der Motor sitzt. Als angenehmer wird hier die Verwendung eines Motors bezeichnet, welcher sich mittig am Rad befindet, nämlich direkt im Tretlager, zwischen den Pedalen. Diese Variante fährt sich am komfortabelsten, ist jedoch zumeist auch kostenintensiver und schwerer umzurüsten.

Selbst umbauen oder das Rad lieber in die Werkstatt bringen?

Mit etwas Geschick und handwerklichem Können ist es durchaus möglich, sein Fahrrad auch selbst aufzurüsten. Ein Pedelec Umbausatz bringt dabei alles mit, was für den Umbau benötigt wird. Eine entsprechende Anleitung zur Montage liegt einerseits dem Umbausatz bei, kann andererseits jedoch auch im Internet als Schritt-für-Schritt Erklärung oder als Video nachgeschlagen werden.
Jedoch sollte man dabei beachten, dass die Sicherheit gerade auch im Straßenverkehr eine große Rolle spielt. Bereits eine nicht festgezogene Schraube kann katastrophale Folgen haben und nicht nur die eigene, sondern auch die Gesundheit anderer Verkehrsteilnehmer gefährden. Wer sich die Arbeit ersparen und/oder auf der sicheren Seite stehen möchte, sollte daher das Umrüsten seines Fahrrades dem Fachmann überlassen. Bei einem Kostenvoranschlag erfahren Sie, wie viel das Aufrüsten des eigenen Lieblingsfahrrades kostet. Eine Investition, die sich schon bald durch ein verbessertes Fahrgefühl bemerkbar macht.